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Neue Schnittstelle zu Zutrittssystemen

Ob bei Renovierungen oder Übernahmen – oft fehlt eine universelle Schnittstelle zu Schließsystemen und hohe Investitionen entstehen, weil Systeme nicht zusammenarbeiten. Loxhub.io will diese Lücke künftig samt Wallet-Funktion für die Guest Journey schließen.

Das System hilft bei Apartments wie auch einzelnen Bereichen wie Co-Working, Parkbereichen oder Lagern. © AdobeStock/Michael Traitov

Eigentlich meint man, dass viele Systeme heute so offen gestaltet sind, dass sie mit anderen kompatibel sind. Aber in manchen Bereichen fehlt tatsächlich noch die letzte Brücke. Auch Tom Urbanek, Gründer von Taurus Sicherheitstechnik, ging das oft so, weil die Sicherheitshardware, die er anbietet, nicht mit jeder Zutrittssoftware des Betreibers, mit dessen PMS, der Buchungsplattform u.a. sprechen konnte.
Deshalb bat er den Full-Stack-Software-Entwickler Mike Gasparik, der schon bei vielen internationalen Projekten vor allem im Payment-Sektor im Einsatz war, diese Kommunikationslücke zu schließen, und dieser entwickelte neu Loxhub.io. Die zentrale Entry-as-a-Service-Plattform ist Hub und Schloss für alle Arten von Türen, Schranken, Aufzüge und Parksysteme zugleich. Durch eine zentrale Plattform verknüpft Loxhub elektronische Zutrittssysteme mit ihren Verwaltungs-, Buchungs- und Asset-Management-Systemen – ohne komplizierte Eigenentwicklungen. Apaleo, LikeMagic und andere PMS-Systeme lassen sich hier nun nahtlos an alle Schließsysteme auf dem Markt bzw. in einem Haus anschließen. Nicht zuletzt können so auch Übernahmen und Renovierungen von Objekten leichter abgeschlossen werden. „Manche haben durch Übernahmen drei verschiedene Schließsysteme und deshalb drei PMS – das lässt sich nun lösen“, so die Gründer.

Viele Guest-Journey-Services möglich

Die Implementierung dauert durchschnittlich zehn Tage, dies über eine cloudbasierte Plattform mit wiederum modernen Sicherheitsstandards wie DSGVO-Konformität. Zudem sind weitere Features, die die Guest Journey verknüpfen und vereinfachen, mit Loxhub.io nutzbar. So kann der Gast über einen Link auf seinem Smartphone bzw. seiner Wallet die Türen via Drücken oder Wischen öffnen. Es können Einmal-Codes vergeben werden, z.B. wenn ein Handwerker für eine Aufgabe nur einmal Zutritt haben soll oder z.B. in einem Co-Working-Bereich ein Code nur einmal für ein bestimmtes Zeitfenster gilt. Die Kommunikation kann dabei via E-Mail, SMS oder WhatsApp erfolgen.
Im Notfall wie bei Bränden o.Ä. kann die Schnittstelle alle Türen automatisch entriegeln. Darüber hinaus dokumentiert das System alle Öffnungen lückenlos.

Im Fokus sind mit der Schnittstelle nicht nur Serviced-Apartment- und Hotelbetreiber, sondern auch Anbieter von Co-Working, Selfstorage & Lagerflächen, Büroflächen, Parkplätzen, Immobilien- und Asset-Management. Im Rahmen eines klassischen SAS-Modells zahlen die Betreiber eine kleine Gebühr z. B. für das Apartment im Monat.
Mehr Infos direkt bei Mike Gasparik, Founder & CTO.