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Living Hotels hat große Einheiten erneuert

Nach der Renovierung von Zimmern in Häusern, die vor dem Jahr 2000 eröffnet wurden, haben die Living Hotels jetzt Maisonetten und Studios in vier Living Hotels in München, Nürnberg und Frankfurt renoviert. Die Küchen sind neu in den Fokus gerückt.

Neue Raumschnitte, Farben, Küchen als Herzstücke – unter diesem Motto haben die Living Hotels ihre großen Einheiten renoviert. © Living Hotels

Das Angebot von Maisonetten, Studios und Sondertypen mit einer Größe von rund 30 bis 50 Quadratmeter, meist mit Terrasse, Balkon bzw. Garten, gehört seit Gründung der Living Hotel 1982 zur Standardausstattung. Man wisse um das Alleinstellungsmerkmal und die „enorme Nachfrage“, sagt Wolfgang Skuballa, COO Living Hotels. „Mit der jetzigen Umgestaltung, sprechen wir sowohl unsere Longstay-Gäste als auch neue Business- und zudem immer mehr Leisure-Reisende an.“


Insgesamt ließ der Münchner Owner-Operator 254 große Einheiten in vier Living Hotels in München (Living Hotel am Olympiapark, Living Hotel am Deutschen Museum), Nürnberg und Frankfurt (Living Hotel Appartements Johann Wolfgang Bach) renovieren. Dabei wurden zum Teil Wände entfernt bzw. versetzt und für mehr Flexibilität Zimmer anders miteinander verbunden, nicht zuletzt für besser geschnittene Bäder.
Zu den neuen „Herzstücken“ der Apartments sind die Küchen avanciert, in dem sie aus den Nischen oder Fluren in den Wohnraum geholt wurden. „Unser Steckenpferd, die Küche stärker als bisher in die Mitte des Wohnens zu rücken, sie wesentlich großzügiger zu gestalten und mit ausgewählten, aber dennoch pflegeleichten Oberflächen auszustatten, war uns besonders wichtig“, erklärt Wolfgang Skuballa. „Früher wollte man keine Küche sehen, das war ein Raum für sich. Aber heute wünschen sich die Menschen offene, kommunikative Raumaufteilungen und verbinden zusehends Essen, Wohnen und Arbeiten in einem.“ Daran hätte man sich orientiert und registriere bereits, dass die neuen Küchen „wesentlich mehr“ und zum „richtigen Kochen“ genutzt werden – dies sowohl von Business- wie auch Leisure-Gästen.
 


Die Renovierung erfolgte im laufenden Betrieb und in Zusammenarbeit mit der Firma Appia Contract aus dem niederbayerischen Dietersburg. Der geschäftsführende Mehrheitsgesellschafter Max Schlereth investierte rund 20 Millionen Euro. Zuvor waren im ersten Schritt über 500 Business- und Doppelkategorien in den Häusern erneuert worden, die vor dem Jahr 2000 eröffnet wurden.