Lively hat zusammen mit der Investmentgesellschaft Neworld eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen, im Zuge dessen die Landmarken Group als weiterer Investor bei dem Senior-Living-Betreiber eingestiegen ist. Gleichzeitig wurde die Gesellschafterstruktur neu geordnet: Neben Neworld als weiterhin größter Investor und der Landmarken Group mit nun fast einem Drittel der Anteile, hält auch das Management um die Co-Gründerin und Geschäftsführerin Christina Kainz „einen maßgeblichen Anteil am Unternehmen“, wie es heißt. Frühere Investoren sind im Rahmen der Transaktion teilweise ausgeschieden.
Mit dem zusätzlichen Kapital im unteren einstelligen Millionenbereich will Lively um weitere Standorte wachsen, vor allem in Quartieren. Zudem sollen die operativen bzw. eigenen Vertriebsstrukturen ausgebaut werden, zur Unterstützung von Vermietern im Managementmodell. Die Landmarken AG selbst wird für Lively im Rahmen ihrer Pipeline sieben Standorte mit insgesamt rund 600 Wohneinheiten realisieren. Zugleich verfolgt Lively weiterhin Kooperationen mit anderen Projektentwicklern und Eigentümern.
Anke Tsitouras, Vorständin der Landmarken AG, zu der auch die Coliving-Marke Poha House gehört, erklärt: „Wir haben uns anfangs intensiv damit beschäftigt, ein eigenes Produkt im Bereich Senior Living zu entwickeln. Am Ende war für uns aber klar: Mit Lively gehen wir den stärkeren Weg.“
Lively betreibt derzeit mit insgesamt 13 Mitarbeitern zwei Standorte: in Gronau mit über 120 Apartments, darunter auch einzelnen Serviced Apartments für Hotelaufenthalte, sowie in Duisburg mit 44 Einheiten. In Mülheim an der Ruhr befindet sich ein Standort in der Entwicklung.
























