Heute melde ich mich an dieser Stelle zum letzten Mal bei Ihnen. Nach fünf Jahren SO!APART insight, acht Jahren intensiver Arbeit bei Apartmentservice und 13 SO!APART-Jahrestagungen danke ich Ihnen für unzählige intensive Gespräche, Interviews, Geschichten und die Möglichkeit, das junge Segment begleiten und ein kleines Stück mit gestalten zu können. In meiner letzten Ausgabe ist es mir eine große Freude, einige Branchengrößen mit ihren Einschätzungen versammeln zu können.
Der Immobilienexperte Reiner Nittka, der schon vor fast 15 Jahren eine Serviced-Apartment-Marke mit entwickelt hat, schreibt über die Hybridisierung der Assetklassen Housing & Hospitality als große Chance. Die Nachfrage und richtige Verortung von Apartmentkonzepten – als Arbeitsmarktinfrastruktur – treibt im Interview mit uns Alejandro Obermeyer und Henrik von Bothmer von Union Investment um. Arkadi Jampolski von Wunderflats hat nach dem Jahreskongress Temporäres Wohnen für uns noch einmal zur Feder gegriffen und den Beitrag „Möbliertes Wohnen gehört verboten!?“ verfasst – mit tiefergehenden Zahlen zum Nutzen und Nichtnutzen von Wohnen auf Zeit.
Und schließlich habe ich mit Fabian Vieregge, Co-Gründer von Centralis Immobilien, gesprochen. Er steht sinnbildlich für das Serviced-Apartment-Segment, wie es vor ein paar Jahren die Branche heraufbeschworen und in Teilen befürchtet hatte: als Assetklasse, in der nun vor allem die digitalen Betreiber den Ton angeben – und in die junge Investoren wie Centralis ausschließlich investieren wollen. Solch ein Gespräch wäre vor fünf Jahren noch nicht möglich gewesen, aber deutete sich schon an: Zum Launch von SO!APART insight sprach ich damals mit der jungen Firma Limehome über einen Schoenhouse- Apartment-Betrieb, den sie gerade neu betrieb. Damit hatte die dritte Generation schon ein Stück von den Pionieren übernommen.
Ich wünsche Ihnen an dieser Stelle alles Gute und freue mich, wenn wir uns bei anderer Gelegenheit wiedersehen!
Herzliche Grüße,
Sylvie Konzack








