Beim Thema Temporäres Wohnen denken wir gerade im Dauerschleifenprozess wieder vorrangig an die nächste forcierte Regulierung der Regierung. Rainer Nonnengässer fand im Interview mit mir deutliche Worte, wie sehr die Diskussion am Thema vorbei geht. Und auch beim 10. Jahreskongress Temporäres Wohnen letzte Woche in Berlin war die Forderung an die Politik, die wohnwirtschaftlichen Produkte endlich differenziert zu betrachten, so laut wie nie.
Was für mich bei dem Kongress jedoch die fast noch eindringlichere Botschaft war, um den Knoten zu lösen: Das Micro-Living-Segment muss endlich laut und glaubhaft seine Fähigkeiten aufzeigen, große gesellschaftliche Probleme mitlösen zu können. Jene der Wohnungsknappheit, der gesellschaftlichen Einsamkeit und Spaltung, des Fachkräftemangels …. Es wird zwar immer wieder behauptet, hier mit entgegenzuwirken, aber ist das Segment da wirklich überzeugend genug?
Dabei sind starke Konzepte da, das ist klar. Und Kommunen sind gerade so pragmatisch wie nie, wenn es darum geht, toten Gewerbebauten neues Leben einzuhauchen. Aber es muss offenbar noch mehr Schulterschluss mittels echten gesellschaftlichen Initiativen stattfinden, die Nachfrage nach den Produkten allein reicht offenbar nicht. Nur wenn sich ein Segment gesellschaftlich engagiert, darf es auch Rendite haben - vielleicht ist das das Narrativ, das wir stärker verinnerlichen sollten. Aber lassen Sie uns darüber gern diskutieren!
Auch bei KI, wenn auch anders, gilt es, mehr ins Tun zu kommen. Hierbei haben wir mit Apaleo gesprochen, wie einfach zusammen mit Betreibern KI-Agenten zum Leben erweckt werden können.
Die weiteren Nachrichten in den letzten Tagen drehen sich um neue Designs, europäische Partnerschaften und Neueröffnungen!
Herzliche Grüße,
Sylvie Konzack








