„Serviced Apartments sind längst kein Nischenprodukt mehr, sondern eine der schlüssigsten Antworten auf die veränderte Nachfrage im Reisemarkt.“ So beginnt ein aktueller Beitrag von Hotel Inside über die wirtschaftliche Stärke des Segments. Besonders treffend ist dabei die Beschreibung des „Dazwischen“: professionelle Beherbergung auf der einen, Freiheit, Platz und Alltagstauglichkeit einer Wohnung auf der anderen Seite. Hohe Auslastung, längere Aufenthalte und schlanke Abläufe greifen, so der Beitrag, ineinander. Für mich ist das ein ziemlich guter Zeitpunkt, um bei SO!APART Insight einzusteigen. Mein Name ist Ivette Wagner, ich bin Journalistin und verantworte ab sofort die Inhalte dieses Newsletters. Ich werde genauer hinsehen: auf Betreiber und Konzepte, auf Projekte und Transaktionen, auf Nachfrage und Regulierung und vor allem auf die Entwicklungen, die das Serviced-Apartment-Segment tatsächlich verändern.
Denn dass sich der Markt bewegt, zeigt diese Ausgabe an ganz unterschiedlichen Stellen. Neue Projekte entstehen, bestehende Konzepte entwickeln sich weiter, gleichzeitig verändern Geschäftsreisebudgets, Aufenthaltsmuster und wirtschaftliche Rahmenbedingungen die Nachfrageseite. Das „Dazwischen“, das Hotel Inside beschreibt, ist dabei längst nicht nur eine deutsche oder europäische Entwicklung.
Ein Blick nach Da Nang in Vietnam macht das deutlich. Dort wurde Ende Juli das Projekt Peninsula Private Da Nang vorgestellt: ein knapp 150 Meter hoher Mixed-Use-Tower mit 40 oberirdischen Etagen. Neben Gewerbe-, Büro-, Gesundheits- und Freizeitflächen sind in den Etagen 6 bis 38 Serviced Apartments vorgesehen. Als Zielgruppen nennt der Entwickler unter anderem internationale Gäste, Unternehmer sowie Fachkräfte aus Technologie und Finanzwirtschaft. Von Deutschland nach Vietnam ist es geografisch ein weiter Sprung. Inhaltlich ist die Verbindung deutlich kürzer: Serviced Apartments werden dort Teil eines urbanen Nutzungsmixes, wo temporäres Wohnen, Arbeiten, Dienstleistungen und Mobilität zusammenkommen. Vielleicht beschreibt gerade das besser als das Etikett „Nische“, wo das Segment inzwischen steht.
Ich freue mich auf News, Anregungen und Ideen für Texte und Gastbeiträge und natürlich auf den Austausch.
Herzliche Grüße,
Ivette Wagner,
Chefredakteurin von SO!APART insight







