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„Zeitwohnen ist Arbeitsmarkt-Infrastruktur“

Das temporäre Wohnen steht unter Druck und braucht nun endlich mehr differenzierte Betrachtung. Das forderten die Akteure beim 10. Jahreskongress Temporäres Wohnen letzte Woche in Berlin aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Zugleich wurde aufgezeigt, wie das Bauen einfacher werden muss.

Arkadi Jampolski von Wunderflats war Gastgeber des 10. Jahreskongresses Temporäres Wohnen und stellte zwei Studien vor. © Max Power

„Ist das was wir machen, wirklich sinnvoll? Stimmt das, was wir tun?“ Arkadi Jampolski, Co-Gründer von Wunderflats, zeigte sich zu Beginn des Jahreskongresses Temporäres Wohnen von Heuer Dialog in seinen Berliner Geschäftsräumen durchaus selbstkritisch. Denn die drei Vorwürfe an das Temporäre Wohnen – Verdrängung regulärer Mieter, Umgehung der Mietpreisbremse und Ausbeutung wohnungssuchender Mieter – wiegen schwer. „Wenn die Vorwürfe stimmen, gehört dieser Markt verboten“, sagte Arkadi Jampolski, letzten Mittwoch sogar vor der Teilnehmerrunde. 

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