• Editorial

Serviced Apartments: Das nächste Kapitel einer Erfolgsgeschichte

© Apartmentservice

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Liebe Insightler,

lange galt das Serviced Apartment als erklärungsbedürftiges Produkt. Zu wohnlich für das Hotel, zu kurzzeitig für die Wohnungswirtschaft, zu operativ für klassische Immobilieninvestoren. Wer Kapital für ein Projekt gewinnen wollte, musste zunächst erläutern, in welche Schublade es eigentlich gehört. Diese Zeiten ändern sich. M&G steigt mit dem Kauf zweier Häuser für 73,5 Millionen Euro erstmals in das Segment ein. Centralis erwirbt in Köln zwei Hotels und will daraus 233 Serviced Apartments machen. Institutionelles Kapital erkennt zunehmend, was Betreiber und Branchenkenner längst wissen: Gerade die Verbindung aus Wohnen, Hospitality und flexiblen Aufenthaltsdauern macht das Produkt stark. 

Für die SO!APART ist das mehr als ein aktueller Markttrend. Im Jubiläumsjahr blicken wir darauf, wie aus einer Idee eine Assetklasse wurde – und was nach dem Boom kommt. Am 18. und 19. November in Berlin sprechen wir über neue Marken, veränderte Gästebedürfnisse, Wachstum, Finanzierung und die Frage, warum Kapital jetzt an das Segment glaubt. Zur Zukunft gehört aber nicht nur, was finanziert und gebaut wird. Es geht auch darum, wie Unternehmen durch permanente Veränderung geführt werden. Keynote-Speakerin Vivienne Dübbert stellt deshalb Selbstführung, Klarheit und Human Connection in den Mittelpunkt, unter dem Titel: „Führen, wenn niemand die Antwort kennt“. 25 Jahre nach den ersten Experimenten muss das Serviced Apartment nicht mehr erklären, ob es eine Berechtigung hat. Die SO!APART 2026 diskutiert, wie das nächste Kapitel dieser Erfolgsgeschichte aussieht.

Herzliche Grüße, 

Ivette Wagner, 
Chefredakteurin von SO!APART insight