• Editorial

Serviced Apartments: Wie viel Digitalisierung verträgt Hospitality?

© Apartmentservice

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Liebe Insightler,

„Liebe Hoteliers: Die Gen Z braucht euch nicht – ihr müsst sie überzeugen“, schreibt Hans R. Amrein, Publizist und Chefredakteur von Hotel Inside, in seiner Kolumne. Serviced Apartments nennt er als eine der Unterkünfte, die junge Reisende zur Wahl haben. So weit, so erfreulich. Nur endet sein Gedanke nicht bei der Auswahl. Er argumentiert auch, dass eben jene Gen Z einfache digitale Abläufe will, aber keine „kalte Hospitality“. Eine Tür per Smartphone öffnen zu können, ist praktisch. Wer um 23 Uhr vor dieser Tür steht und sie nicht öffnen kann, interessiert sich plötzlich sehr für einen erreichbaren Menschen. Auch ein schneller Check-In ist noch kein guter Aufenthalt. Im besten Fall fällt er kaum auf. 

Leisure hat Corporate als größte Gästegruppe überholt. Damit wird für Serviced Apartments wichtiger, wie sie bei Menschen ankommen, die privat verreisen. Noch bevor jemand eincheckt, haben Bilder, Social Media und Bewertungen einen Eindruck geschaffen. Manchmal ist das Apartment vor Ort dann genauso gut. Manchmal war vor allem der Fotograf gut. Für die nächste Buchung zählt, ob beides zusammenpasst: der Auftritt und der Aufenthalt. Wie muss sich das Segment anpassen? Wie schnell ändern Kunden ihre Ansprüche? 

Und: Über solche Fragen lässt sich auf der SO!APART am 18. und 19. November in Berlin wunderbar sprechen. Das Programm steht und ist auf der Homepage zu finden.

Herzliche Grüße, 

Ivette Wagner, 
Chefredakteurin von SO!APART insight